Welchen Einfluss Smartphones auf das menschliche Gehirn haben

44 Millionen Deutsche nutzen ein Smartphone, sei es als Terminplaner, zur Navigation, als Wecker oder um Notizen abzurufen. Früher mussten sich Menschen Telefonnummern einprägen, heute kennen viele ihre eigene Nummer nicht. Wer im Alltag einem Problem begegnet, der googelt die Lösung auf dem Smartphone. Kritiker sehen in dieser Abhängigkeit eine große Gefahr und betiteln sie als digitale Demenz.

Die Putzfrau, der Geschäftsführer, die Musiklehrerin – praktisch jeder ist heutzutage online. Das Smartphone ist für die Mehrheit das Portal ins Internet. Mehrere Stunden täglich nutzen Verbraucher das Gerät, um mehr oder weniger wichtige Aufgaben zu erledigen. Zu den Nutzergruppen zählen auch Jugendliche und Kinder – und darin sehen Hirnforscher und Psychologen wie Manfred Spitzer eine große Gefahr.

Laut Spitzer entstehen durch die übermäßige Nutzung von Smartphones unerwünschte Nebenwirkungen. Seinen Angaben zufolge können nur drei von zehn Deutschen die Rufnummer des Partners auswendig nennen. Dieses Beispiel demonstriert, dass es in der modernen Gesellschaft immer häufiger Konzentrations-, Gedächtnis- sowie Aufmerksamkeitsstörungen gibt.

Das Unternehmen Kaspersky Lab kam in einer Studie zu ähnlichen Ergebnissen. Neun von zehn Studienteilnehmer sind von ihren Geräten abhängig. Sie denken nicht, speichern kein Wissen in ihrem Gehirn und lösen Probleme nicht selbst. Es ist für sie einfacher, das Problem mithilfe von Google zu lösen.

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