Zu nichts gut

Ich hörte, sagt Spurgeon, von einer Ansprache in einer amerikanischen Sonntagsschule, die mir sehr gefiel. Der Lehrer sagte zu den Knaben: “Hier ist eine Uhr, wozu dient sie?” Die Kinder antworteten: “Um die Zeit anzuzeigen.” “Gut”, sagte er, “gesetzt, meine Uhr zeigte die Zeit nicht an, wozu ist sie dann gut?” “Sie ist zu nichts gut.” Darauf nahm er einen Bleistift heraus:
“Wozu dient dieser Bleistift?” “Um damit zu schreiben.” “Gesetzt, dieser Bleistift wollte keinen Strich machen, wozu ist er gut?” “Er ist zu nichts gut.” Dann zog er ein Taschenmesser heraus. “Wozu ist dieses?” “Um damit zu schnitzen.” “Aber”, sagte er, “gesetzt, es will nicht schneiden, wozu ist es dann gut?” “Es ist zu nichts gut.” Darauf fragte der Lehrer: “Was ist der Hauptzweck des Menschen?” und sie erwiderten: “Gott zu verherrlichen.” “Aber gesetzt, ein Mensch verherrlicht Gott nicht, wozu ist er dann gut?” “Er ist zu nichts gut.” So gibt es sehr viele Bekenner, von denen ich nicht sagen will, dass sie zu nichts gut sind, aber ich denke, wenn sie sich nicht bald aufraffen, um Gott zu verherrlichen, dadurch, dass sie die Freundlichkeit der Liebe Gottes verkündigen, so wird es ihnen hart ergehen. Denkt daran!

Charles Haddon Spurgeon

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