Aus den Ketten des Satans befreit

Wim Hoddenbaghs Foto.
Wim Hoddenbaghs Foto.
Bonsamo Edeao ist 36 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Bulbula, ungefähr 190 km südöstlich von Addis Abeba, auf der Straße nach Awassa. Wir haben ihn in Addis Abeba kennengelernt. Sein Zeugnis wird von anderen bestätigt.
Hier ist sein Zeugnis:
Ich wurde in Bulbula in einer sehr konservativen muslimischen Familie geboren. Obwohl ich 1997 von Jesus hörte und Ihn in mein Leben aufnahm, ging es in meinem Leben immer mehr bergab. Ich nahm Drogen, raubte Menschen auf der Straße aus. 2001 heiratete ich. Aber die Ehe bestand nur aus Streit und Chaos. Jede Nacht kam ich sehr, sehr spät nach Hause. Und ich schlug meine Frau immer wieder mit Stöcken, wenn ich dann wieder in mein Haus eingebrochen war, weil sie es aus Angst vor mir zugesperrt hatte. Nach etwa zwei Jahren (2003) hatte ich schwerste psychologische und dämonische Probleme und in 2004 legten meine Frau und andere mich in Ketten. Ich wurde komplett verrückt. Sie nahmen mich mit zu einem Priester, der für mich beten und mich mit Wasser besprenkeln sollte. Auch nahmen sie mich mit zu Zauberern und in Krankenhäuser, aber es gab keine Lösung für mein Problem. Weil mein Vater schon gestorben war, war mein Bruder für mich verantwortlich. Zum Schluss gab er mich auf und entschied sich, mich in den Wald oder in die Wüste wegzuschicken.
Am 1. Februar 2009, nach 6 Jahren miserablen Lebens, hörte ich eine Stimme aus irgendeiner unbekannten Quelle – vom Himmel? Diese sagte mir, dass ich zurück in die Kirche gehen solle. Vom 2. bis zum 4. Februar 2009 gab es eine Konferenz in dieser Kirche und ich ging hin. Als ich reinkam, liefen die Leute alle weg, weil sie wussten, dass ich, ein Verrückter, reinkam. Der Prediger stand auf und ich fühlte etwas wie einen Speer in meinem Rücken, ging nach vorne und der Prediger betete für mich. Dann war es, als ob mir die Schuppen von den Augen fielen. Ich wusste plötzlich wieder wer ich war und wurde wieder normal. Ich entschied mich aufs Neue, dem Herrn zu dienen und – Gott sei Dank – wurde mein Leben und meine Ehe wieder normal.
Nachdem ich dem Herrn für 6 Jahre in der Bulbula Mennoniten Gemeinde gedient hatte, hörte ich in 2014 von der Emmaus Bibelschule und ich mochte sie sehr. Sie hat mich in der Bibel Wurzeln fassen lassen und mich motiviert zu predigen, zu lehren und Zeugnis über den Herrn Jesus zu geben. Meine Frau und meine Kirche können die Änderung in meinem persönlichen geistlichen Leben bestätigen, sowie auch die Fähigkeit zu dienen und auch die Bibelerkenntnis, die ich jetzt habe. Gott hat mich durch den Herrn Jesus errettet und Emmaus hat mich in die Wahrheit des Wortes Gottes gepflanzt.
Ich habe einen Frisör-Laden und jeden Tag habe ich die Gelegenheit 25-30 Ungläubigen zu begegnen. Sie kennen mein Leben und wissen, wie sich das geändert hat. Sie werden dadurch angezogen und schon einige nahmen den Herrn Jesus als ihren persönlichen Erretter an. Die meisten von ihnen sind Muslime und Kunden, die mindestens alle zwei Wochen vorbeikommen. Nachdem ich den Kurs über persönliche Evangelisation gemacht habe, weiß ich besser, wie ich evangelisieren soll und fühle ich mich in der Hinsicht sicherer. Und ich mag die Bibelkurse so sehr!!
Ich habe mich dann entschieden, selbst auch Korrektor zu werden und im Moment habe ich die Verantwortung für 52 Studenten!
Ich möchte abschließen, indem ich Dagne Woyesso herzlich für seinen Einsatz danke, mir und meinem Dorf die Kurse zur Verfügung zu stellen. Ich danke auch dem Emmaus Nationalen Koordinator Degefa Sedoro, so wie der ganzen internationalen Schule.
Gott segne Euch alle!
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