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Christliche Hilfswerke legen erweiterten Lagebericht vor

Berlin, 18.10.2016/APD   Die Situation christlicher Flüchtlinge und anderer religiöser Minderheiten wurde nach Veröffentlichung einer Erhebung im Mai mit 231 Vorfällen in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Dies haben die beteiligten christlichen Hilfswerke zum Anlass genommen, im gesamten Bundesgebiet Hunderte weitere christliche Flüchtlinge in Asylunterkünften zu befragen. Ihre Berichte flossen in die jetzt deutlich erweiterte Erhebung „Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten“ von „Open Doors“ ein. Nun sind es 743 christliche und zehn jesidische Flüchtlinge, die von Übergriffen berichten.

Es geht um Opferschutz
Es gehe den an der Erhebung beteiligten Organisationen „Open Doors“, „Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“ (AVC), „Europäische Missionsgemeinschaft“ (EMG) und „Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland“ (ZOCD) nicht darum, alle Muslime unter Generalverdacht zu stellen, betonte Markus Rode von „Open Doors“ bei einer Pressekonferenz am 17. Oktober in Berlin. Es gehe vielmehr um Opferschutz, denn ein Verschweigen sei keine Lösung. Zahlreiche Betroffene hätten bereits in ihren islamischen Herkunftsländern als religiöse Minderheiten massives Unrecht und Verfolgung erlitten. Das wäre für viele der Grund ihrer Flucht ins vermeintlich sichere Deutschland gewesen. Doch nun erlebten diese teilweise schwer traumatisierten Flüchtlinge hierzulande Ähnliches, ohne davor geschützt zu werden. Wer dieses Unrecht aus politischen oder anderen Beweggründen verharmlose, verschweige oder für eigene Zwecke missbrauche, ermutige die Täter in ihrem Tun und mache sich damit mitschuldig am Leid der Betroffenen.

Kulturelle und religiöse Prägung verändert sich nicht automatisch
Die Täter seien keineswegs Terroristen, stellte Rode fest, sondern gläubige Muslime. Im Bestreben, die eigene Kultur zu bewahren, würden gewohnte und geforderte Verhaltensweisen aus den Heimatländern gelebt. In den meist islamisch dominierten Herkunftsländern vieler Flüchtlinge und den dortigen Umgang mit religiösen Minderheiten offenbare sich allerdings ein Islamverständnis, das nicht vereinbar sei mit dem Konzept der Religionsfreiheit und Gleichbehandlung aller Menschen nach dem Grundgesetz. Dass darunter Andersgläubige leiden, sei für viele muslimische Flüchtlinge ein alltäglicher und selbstverständlicher Nebeneffekt. Christen würden für ihren Glauben als Menschen zweiter Klasse, als Unreine und Ungläubige diskriminiert und immer wieder auch tätlich angegriffen. Die im Koran verankerte Denkweise, dass Nichtmuslime als Ungläubige unrein wären, sei weit verbreitet. Eine derartig tiefgehende kulturelle und religiöse Prägung werde nicht automatisch mit dem Umzug in ein anderes kulturelles Umfeld abgelegt, sondern habe weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die Denk- und Handlungsweise der betroffenen Flüchtlinge.

Die Täter sind meistens auch Flüchtlinge
Die meisten der befragten Flüchtlinge kommen laut Erhebung aus dem Iran (304), gefolgt von Syrien (263), Afghanistan (63) und dem Irak (35). 314 berichten von Todesdrohungen, 44 von sexuellen Übergriffen, 416 von Körperverletzung und 615 von anderen Bedrängnissen. Die Täter stammten zu über 90 Prozent aus dem Kreis
der Mitflüchtlinge, knapp ein Drittel der Teilnehmer an der Umfrage berichteten aber auch von Diskriminierung und/oder Gewalt vonseiten des meist muslimischen Wachpersonals. 51 Prozent sind laut Erhebung Konvertiten, das heißt Menschen, die ihren Glauben gewechselt haben. 29 Prozent von ihnen sind in Deutschland und
62 Prozent bereits in ihrem Heimatland zum christlichen Glauben übergetreten. 45 Prozent sind bereits in ihrer Heimat traditionelle Christen gewesen. Das zeige, so Rode, dass nicht nur Konvertiten von Übergriffen betroffen seien, sondern auch Christen, die seit Jahrhunderten in Vorderasien leben.

Verschiedene Stufen der Bedrängnis
Frank Seidler von der Europäischen Missionsgemeinschaft (EMG) wies darauf hin, dass es verschiedene Stufen der Bedrängnis von religiösen Minderheiten gebe. Das zeige sich nicht nur bei Christen, sondern auch bei den befragten Jesiden. Es beginne schon bei muslimischen Übersetzern, die sich weigerten gegenüber den Behörden deutlich zu machen, dass bei dem betreffenden Flüchtling als Religion Christentum einzutragen sei. Auch bei Gerichtsverfahren wäre es ratsam einen zusätzlichen und zuverlässigen Dolmetscher einzubeziehen. Beschimpfungen, Beleidigungen und allgemeine Drohungen durch Mitflüchtlinge und Sicherheitspersonal wären eine Steigerung, gefolgt von Warnungen die Gemeinschaftsküche in Asylunterkünften zu benutzen. Eskalieren würde die Situation bei körperlichen Angriffen und Todesdrohungen, die nicht nur gegen christliche Flüchtlinge gerichtet sind, sondern auch gegen deren Familienangehörige, die noch in den Heimatländern leben.

Auch Familienangehörige in der Heimat bedroht
Dass derartige Drohungen ernst zu nehmen seien, schilderte der afghanische Flüchtling Hamid (Name geändert) während der Pressekonferenz. Er habe erst in einem Flüchtlingslager in Griechenland gelebt und regelmäßig den Gottesdienst in einer Kirche besucht. Als dies muslimische Afghanen vom Volk der Paschtunen erfuhren, hätten sie ihn misshandelt und versucht zu töten. Deshalb sei er weiter nach Deutschland geflohen, da er sich dort Sicherheit erhoffte. Doch er wurde trotz seines Protestes in eine Asylunterkunft gebracht, die ausschließlich von Paschtunen bewohnt worden sei. Als er erneut Gottesdienste besuchte, wäre er zusammengeschlagen und mit dem Tod bedroht worden. Er habe dies den Wachleuten der Unterkunft und auch der Polizei gemeldet, jedoch ohne Erfolg. Die christliche Gemeinde, die ihn betreute, habe ihm daraufhin eine andere Unterkunft besorgt. Einer der Paschtunen hätte seine Mutter und seine Schwester ausfindig gemacht, die noch in Afghanistan leben. Sie seien daraufhin von der Polizei ins Gefängnis gebracht worden. Nur durch Bestechungsgeld wäre es möglich gewesen, dass seine Angehörigen frei kamen und jetzt an einem anderen Ort in Afghanistan leben würden.

Anzeigen zwecklos?
Paulus Kurt vom Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) wies darauf hin, dass die Umfrage ergeben habe, dass nur in den seltesten Fällen die Betroffenen Übergriffe bei der Polizei zur Anzeige bringen (17 Prozent, 129 Personen). Beziehe man Anzeigen und Beschwerden bei den Heimverwaltungen mit ein, hätten nur 28 Prozent (213 Personen) Schutz durch die deutschen Behörden gesucht. 54 Prozent der Befragten (399) nannten Gründe für das Nichtanzeigen von Übergriffen. 48 Prozent von ihnen gaben Angst an – insbesondere die Angst vor Wiederholungstaten beziehungsweise vor einer Verschlimmerung der Situation (36 Prozent). Weitere Gründe waren die fehlende Möglichkeit einer zuverlässigen Kommunikation mit der Polizei beziehungsweise den Behörden aus sprachlichen Gründen (14 Prozent) sowie der Eindruck, dass eine Anzeige ohnehin zwecklos ist (14 Prozent).

Keine weiteren Integrationsexperimente
Markus Rode forderte, es dürfe keine weiteren „Integrationsexperimente“ auf dem Rücken christlicher Flüchtlinge und anderer religiöser Minderheiten in deutschen Asyl- und Erstaufnahmeeinrichtungen geben. Es gelte zügig Präventionsmaßnahmen zum Schutz religiöser Minderheiten während des gesamten Asyl- und Integrationsprozesses zu ergreifen. Dazu gehöre die Zusammenlegung von Minderheiten, sodass der Anteil der Christen sowie anderer religiöser Minderheiten im Verhältnis zu den Muslimen in etwa gleich sei. Getrennte Unterbringung von Christen sowie von anderen religiösen Minderheiten, die bereits Opfer von Verfolgung und Diskriminierung geworden sind. Adäquate Erhöhung des nicht-muslimischen Anteils innerhalb des Wachpersonals. Regelmäßige Schulungen und Sensibilisierung der Mitarbeiter und des Sicherheitspersonals in Flüchtlingsunterkünften hinsichtlich Ursachen religiöser Konflikte und des Schutzes religiöser Minderheiten sowie verpflichtende Erfassung der Religionszugehörigkeit bei religiös motivierten Konflikten. Bereitstellung von Vertrauenspersonen christlichen Glaubens, an die sich von Verfolgung betroffene Christen wenden könnten.

Es gibt auch positive Beispiele
Rode wies darauf hin, dass es inzwischen bereits positive Ansätze zum Unterbinden religiös motivierter Übergriffe gebe. In der in Berlin vorgestellten neuen Erhebung werden Beispiele aus Berlin, Stuttgart, Bad Homburg, Rotenburg a. d. Fulda, Schloss Holte-Stukenbrock/Kreis Gütersloh und Rottach-Egern genannt. Die Erhebung kann im Internet heruntergeladen werden unter:
https://www.opendoors.de/downloads/Berichte/Open_Doors_Erhebung_Mangelnder_Schutz_religioeser_Minderheiten_in_Deutschland_2016_10.pdf


Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Quelle

Argument für Gott: Die Bibel und ihre erfüllte Prophetie

Wenn das alles ist, was das Christentum zu bieten hat, nur eine Idee, die die Menschen fast 2000 Jahre lang in ihrem Bann hielt, ein Wahn, dessen Ende Bürgerkriege und Judenverfolgungen sind, dann ist es höchste Zeit, endgültig mit dieser gefährlichen Irrlehre zu brechen.

Eine Irrlehre – oder bietet das Christentum wirklich mehr?

Enthält die Bibel z.B. nicht klare prophetische Aussprüche, die nachweislich Jahrhunderte vor ihrem Eintreffen niedergeschrieben wurden und sich wortwörtlich erfüllten und erfüllen?

Ein Zeugnis somit, daß die Bibel mehr wäre als ein altes Buch und Jesus mehr als ein großer Mensch; nämlich, daß die Bibel Gottes Wort und Christus Gottes Sohn ist.

Somit beantwortet sich die Frage nach der Wahrheit oder Unwahrheit der Bibel letztlich mit der Frage nach der Glaubwürdigkeit biblischer Prophetie. Den Mittelpunkt aller alttestamentlichen Voraussagen bildet Jesus Christus; alle wesentlichen Stationen Seines Lebens sind in ihnen oft bis in die kleinsten Einzelheiten beschrieben. Beginnen wir bei Seinem Geburtsort in Bethlehem.

„“Und du, Bethlehem Ephratha, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist““ MICHA 5:1 (geschrieben 700 v. Chr.).
Erfüllt in LUKAS 2:4-7

Über Sein Wirken berichten, unter zwei verschiedenen Aspekten, sowohl JESAJA 35:4-6 als auch JESAJA 61:1. Die erste Stelle redet klar über das sichtbare Handeln Jesu, worüber wir in den Evangelien unzählige Einzelberichte haben; der zweite Vers in Jesaja zeigt den wichtigeren Teil der Heilung, die seelsorgerische Hilfe, die Jesus den Menschen gibt.

„“Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache, Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken“ „JESAJA 35:4-6 (geschrieben 700 v. Chr.).
Erfüllt in MATTHÄUS 15:30-31

„“Der Geist Gottes des Herrn ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, daß sie frei und ledig sein sollen““ JESAJA 61:1 (geschrieben 700 v. Chr.).
Erfüllt in MATTHÄUS 11:28

Ferner Jesu Einzug in Jerusalem.

„“Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin““ SACHARJA 9:9 (geschrieben 500 Jahre v. Chr.).
Erfüllt in MATTHÄUS 21:7

Ebenfalls in Sacharja finden wir den Verrat des Judas, für den er von den Pharisäern 30 Silberlinge bekam, die er ihnen später in einer Verzweiflungstat wieder in den Tempel vor die Füße warf.

„“Und der Herr sprach zu mir: Wirf’s hin dem Schmelzer! Ei, eine treffliche Summe, deren ich wert geachtet bin von ihnen! Und ich nahm die dreißig Silberstücke und warf sie ins Haus des Herrn, dem Schmelzer hin““ SACHARJA 11:13 (geschrieben 500 v. Chr.).
Erfüllt in MATTHÄUS 27:3-7

Die Kreuzigung Christi wollen wir anhand des 22. Psalms verfolgen (geschrieben 500 v. Chr.).

„“Ich bin ausgeschüttet wie Wasser, alle meine Knochen haben sich voneinander gelöst““ PSALM 22:15.

Wohl eine der grausamsten Seiten der Kreuzigung ist das langsame Sich-Strecken der Sehnen, wodurch die Knochen aus den Gelenken springen.

„“Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt mir am Gaumen …““ PSALM 22:16.

Wir alle kennen den Ruf Jesu „“Mich dürstet““, als Er am Kreuz hing.

„“Denn Hunde haben mich umgeben, und der Bösen Rotte hat mich umringt; sie haben meine Hände und Füße durchgraben.““ PSALM 22:17.

„Hunde“ war bei den Juden eine allgemein gängige Bezeichnung für Heiden; so waren es auch römische Legionäre, die Jesus kreuzigten. Das Auffallendste ist jedoch, daß hier eine Todesart, nämlich die Kreuzigung, beschrieben wird, die erst 800 Jahre später durch die Römer eingeführt wurde.

„“Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand““ PSALM 22:19.

Am Fuß des Kreuzes wurden die Kleider Jesu und Sein Gewand unter den Soldaten verteilt.
Erfüllt in JOHANNES 19:23-24, JOHANNES 19:28

Abschließend noch ein Wort zur Grablegung. Die Evangelien berichten, daß ein reicher Mann aus Arimathia Ihn in ein aus dem Felsen gehauenes Grab legte. Hierzu JESAJA 53:9:

„“Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist““ JESAJA 53:9.
Erfüllt in LUKAS 23:50-55

In DANIEL 9:25-27 finden wir eine phantastische Prophezeiung:

„“So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen und zweiundsechzig Wochen; es wird wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Straßen, wiewohl in kummervoller Zeit. Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. (…) Er wird aber vielen den Bund bekräftigen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speiseopfer abschaffen““ DANIEL 9:25-27

Gemäß 2. PETRUS 3:8, 4. MOSE 14:34 und HESEKIEL 4:6 ist es möglich, einen Tag mit einem Jahr gleichzusetzen. 69 (= 62 + 7) Wochen entsprechen demzufolge 483 Tagen oder Jahren.

Als das wahrscheinlichste Datum für die „“Zeit, als das Wort erging““, gilt das Edikt im 7. Jahr des Artaxerxes (= 457 v. Chr.; siehe ESRA 7:11-26). Rechnet man von diesem Datum 69 Wochen = 483 Jahre vorwärts, so kommt man zum Jahr 26/27 n. Chr. Dies ist das Jahr, in dem Jesus von Johannes getauft wurde und Seinen Dienst begann (denke daran, daß das Geburtsjahr Jesu in Wirklichkeit auf das Jahr 4 v. Chr. fällt).

Seit 69 Wochen war der Befehl zum Wiederaufbau des Tempels gegeben, doch in „“kummervoller Zeit““, da unter dem Gesetz. Der Gesalbte, der nach dieser Zeit kam, war Jesus (LUKAS 4:18). Wie in DANIEL 9:24 zu lesen ist, machte Er dem Frevel und der Sünde ein Ende, indem Er für die Schuld sühnte und ewige Gerechtigkeit gab. Er „“bekräftigte““ (Abrahams) „“Bund für viele““, indem Er ein Segen für alle Völker wurde (JESAJA 53:11; LUKAS 1:16; LUKAS 2:34; MATTHÄUS 20:28). (Luthers Übersetzung „schwer machen“ ist verkehrt.)

„“In der Mitte der Woche“ (= nach 3½ Jahren) „schaffte er Schlachtopfer und Speiseopfer ab““: Jesus wurde nach 3½ Jahren, also im Jahr 31 n. Chr., getötet. Bei Jesu Tod zerriß der Vorhang im Tempel. Dieses Ereignis zeigte an, daß Schlacht- und Speiseopfer von nun an nicht mehr nötig waren, da Jesus ein für alle Mal Sein perfektes Opfer dargebracht hatte.

Zuletzt eine Prophezeiung von Jesus über die letzte Zeit: Jesus sagte, daß diese letzte Zeit anbricht, wenn der Feigenbaum wieder zu grünen beginnt; von jener Zeit an, so fährt Er fort, wird die dann lebende Generation nicht aussterben, bis sich all diese endzeitlichen Ereignisse, gekrönt durch Seine Wiederkunft, erfüllt haben werden. Der Feigenbaum ist durch die ganze Bibel hindurch ein Symbol für Israel. Lange Zeit war er tot, war unter alle Völker zerteilt, wie wir das gleich noch ausführlicher betrachten werden. Doch dann geschah ein Wunder, du weißt, was damit gemeint ist – ein Wunder, vergleichbar mit einem verdorrten Baum, der wieder zu grünen beginnt. Dies sei nur kurz gesagt, um klarzustellen, in welchem zeitlichen Rahmen die auf Israel bezogenen Prophetien stehen.

Es ist eine erstaunliche historische Tatsache, die sich am 15.05.1948 in Palästina ereignet hat. Ein Staat wurde von einem Volk gegründet, das fast 2000 Jahre aus seiner ursprünglichen Heimat vertrieben war. Für die Juden war es nicht das erste Mal, daß sie vertrieben wurden und wieder zurückgekehrt sind. Schon der Perserkönig Cyrus schickte sie 536 v. Chr. – nach 70jähriger Gefangenschaft – wieder in ihr Land zurück. Ein Kuriosum, denn es findet sich in der Geschichte der Völker kein nur annähernd vergleichbares Gegenstück, daß ein Volk nach so langer Gefangenschaft zurückkehren durfte, um Stadt und Tempel abermals aufzubauen. 600 Jahre später wurden die Juden abermals vertrieben – diesmal jedoch in alle Welt, wie schon Mose prophezeite:

„“Denn der Herr wird dich zerstreuen unter alle Völker, von einem Ende der Erde bis ans andere““ 5. MOSE 28:64a.

Mit der Vertreibung im Jahre 70 n. Chr. begann auch eine weltweite Judenverfolgung; ein Antisemitismus, der sich bis zum heutigen Tag fortsetzt. Der Verlauf in kurzen Stichpunkten:
38 n. Chr. kommt es in Alexandrien zu einem Massenmord an Juden; wenig später kommen weitere 50.000 ums Leben.
70 töteten die Römer eine Million Juden,
132-135 abermals eine halbe Million.
1095-1270 herrschte durch die Kreuzritter eine der härtesten Judenverfolgungen.
1096 werden im Rheinland 12.000 Juden getötet,
1298 allein in Franken, Bayern und Österreich eine weitere Million.
1348 Den Juden wird die Schuld an der „Schwarzen Pest“ gegeben – eine Million wurden ermordet.
1648-1658 400.000 polnische Juden werden im polnisch-schwedischen Krieg umgebracht.
1933-1945 6 Millionen Juden werden unter dem Regime Hitlers getötet.
1945-heute permanente Verfolgung und Ermordung der in den Ostblockstaaten lebenden Juden

Wie unsere obige Mosestelle klar die Vertreibung der Juden in alle Welt voraussagt, fährt sie in der Berichterstattung konsequent mit dem daraufhin einsetzenden Antisemitismus fort.

„“Dazu wirst du unter jenen Völkern keine Ruhe haben, und deine Füße werden keine Ruhestatt finden. Denn der Herr wird dir dort ein bebendes Herz geben und erlöschende Augen und eine verzagende Seele, und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben; Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein““ 5. MOSE 28:65-66.

Doch hiermit endet der Bericht in Mose nicht, wie auch die Geschichte Israels hier nicht geendet hat.

„“Wenn nun dies alles über dich kommt, es sei der Segen oder der Fluch … und du dich bekehrst zu dem Herrn … so wird der Herr, dein Gott, … dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die dich der Herr, dein Gott, zerstreut hat … und Gott wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben …““ Auszüge aus 5. MOSE 30:1-5.

Dieses Wunder der Geschichte, das sich an dem Volk Israel vollzogen hat, kleidet der bekannte Theologe F. Rienicker in folgende treffende Worte: „Es ist ein Wunder, daß Israel trotz der Jahrhunderte der Zerstreuung und Verfolgung noch besteht, während alle Völker des Altertums verschwunden sind. Die Zeitgenossen der Propheten, die Ägypter, Assyrer, Babylonier, Perser, Griechen, Römer existieren als Völker damaliger Prägung alle nicht mehr. Nur die Juden sind noch da als Zeugen für die Wahrheit der Schrift.“

Umfaßt der bis hierher gegebene Überblick eine Zeitspanne von etwa 2000 Jahren, so sei jetzt speziell auf die Ereignisse seit der Jahrhundertwende eingegangen. Betrachten wir die oben erwähnte Entwicklung unter der zeitlich gerafften Darstellung der Mosestellen, so gibt uns der Prophet Hesekiel in seinem 37. Kapitel hierzu analog einen Ausblick von den Anfängen der jüdischen Einwanderung nach Palästina, bis hin auf noch zukünftige Geschehnisse.

Hesekiel wird von Gott im Geiste zu einer Ebene geführt, auf der er das Volk Israel bildlich in Form toter Gebeine liegen sieht.

„“… und siehe … die Gebeine rückten zusammen, Gebein zu Gebein. Und ich sah, und siehe, es wuchsen Sehnen und Fleisch darauf, und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem in ihnen.““

„Und Er sprach zu mir: Du Menschenkind, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Und ich will meinen Odem in euch geben, daß ihr wieder leben sollt, und will euch in euer Land setzen, und ihr sollt erfahren, daß ich der Herr bin““ Auszüge aus HESEKIEL 37:7-14.
Erfüllt seit 1896.

In diesem Jahrhundert schrieb T. Herzl das Buch „Der Judenstaat“, das zum Anstoß für den modernen Zionismus wurde und eine ständig zunehmende Einwanderung in das heutige Israel auslöste – allein bis 1948 schon 650.000 Juden … „“und die Gebeine rückten zusammen.““

Durch das Entstehen der Kibbuzim und den Wiederaufbau von Städten entstand allmählich eine immer dichter werdende Verflechtung der dort lebenden Israelis – „“… es wuchsen Sehnen …““

Verbunden hiermit ist die Bewässerung des Landes, die große Teile der Wüste zu fruchtbarem Ackerboden machte – „“… und Fleisch darauf.““

In der Nacht vom 14. und 15. Mai 1948 bekam das ganze Gebilde einen festen äußeren Rahmen – Ministerpräsident Ben Gurion proklamierte den selbständigen Staat Israel – die Grenzen waren gelegt – „“… und sie wurden mit Haut überzogen.““

Jedoch ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen, noch fehlt der Geist – der Geist Gottes – „“… Es war aber noch kein Odem in ihnen.““

Eine Prophetie, die auch für uns in der Zukunft liegt, bildet den Abschluß in der geistigen Schau Hesekiels – „“… ich will meinen Odem in euch geben …““

Daß diese Auslegung nicht willkürlich von uns getroffen wurde, wollen wir anhand weiterer Bibelschriften belegen, die in oft verblüffender Weise Einzelheiten der zeitgeschichtlichen Entwicklung Israels schildern.

„“(…) ‘So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israel geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.’ (…) Siehe, ich will viele Fischer aussenden, „“spricht der Herr, die sollen sie fischen, und danach will ich viele Jäger aussenden …““ JEREMIA 16:15-16.

Gerade das „“Lande des Nordens““ ist besonders erwähnt – Rußland hat die meisten Juden unter seiner Bevölkerung, ist jedoch gleichzeitig auch das Land, das den Israeliten die größten Schwierigkeiten bei der Erteilung der Ausreisegenehmigung macht. Weiter ist die Rede von „“““Fischern““ und „“Jägern““. Achten wir hierbei besonders auf die scheinbar paradoxe Reihenfolge. Doch die Geschichte gibt ihr Recht; der Zionismus, die Fischer, organisierte sich im Jahre 1897 beim ersten Zionistenkongreß in Basel. Die Jäger, der moderne Antisemitismus, der die Juden nach Palästina vertrieb, kamen erst durch das Dritte Reich auf.

Wir sehen, die Hauptbeweggründe der jüdischen Auswanderung sind klar in unserer Jeremiastelle umrissen; ein anderer Bibelvers zeigt uns ebenso klar, wie die Juden in ihr Land zurückkamen.

„“Wer sind die, die da fliegen wie die Wolken und wie die Tauben zu ihren Schlägen? Die Inseln harren auf mich und die Tarsisschiffe vor allem, daß sie deine Söhne von ferne herbringen““ JESAJA 60:8-9a.

„“Sie fliegen wie die Tauben zu ihren Schlägen““; allein aus dem damaligen Königreich Jemen sind 40.000 Juden mit Flugzeugen nach Israel gebracht worden. „“Und die Tarsisschiffe segeln voran““; der Begriff „“Tarsisschiffe““ war in der Zeit Jesajas ein allgemeiner Ausdruck für größere Seeschiffe, die in erster Linie weitere Strecken zurücklegen mußten. Gerade diese Stelle, wie nebenbei auch jeder andere hier aufgeführte Bibelvers, zeigt klar, daß es sich keinesfalls um die Rückführung aus der babylonischen Gefangenschaft handeln kann. Bei dieser wurden weder Flugzeuge, die es damals bekanntlich nicht gab, noch Schiffe benötigt. Ebenfalls wird diese irrige Annahme durch das deutliche:

„“““so wird der Herr, dein Gott, … dich wieder sammeln aus allen Völkern““““, wie wir dies in unserer vorigen Mosestelle lasen, entkräftigt.

„“Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben““ JESAJA 61:4.

Beersheba, im Süden des Landes und im Laufe der Jahrhunderte auf einige Hütten zusammengeschrumpft, hat heute über 20.000 Einwohner. Ebenso wurde das vollständig verlassene Cäsarea wieder aufgebaut; Askalon und eine Reihe anderer Orte sind weitere Beispiele für die Erfüllung unserer Bibelstelle.

„“Du … den ich fest ergriffen habe von den Enden der Erde … Ich will Wasserbäche auf den Höhen öffnen und Quellen mitten auf den Feldern und will die Wüste zu Wasserstellen machen und das dürre Land zu Wasserquellen. Ich will in der Wüste wachsen lassen Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume; ich will in der Steppe pflanzen Zypressen, Buchsbaum und Kiefern““ JESAJA 41:9,18-19.

„“… ich will sagen zum Norden: Gib her! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bringe her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde … Ich mache einen Weg durch die Wüste und Wasserströme in der Einöde … ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten“ „JESAJA 43:6,19-20.

Auch diese Stellen haben sich erfüllt: Israel ist heute eines der fruchtbarsten Länder der Welt; innerhalb der wenigen Jahre seines Bestehens ist es zu einem der größten Obstlieferanten geworden – ein Viertel aller Grapefruits kommt aus Israel, in der Orangenausfuhr steht es an zweiter Stelle der Weltproduktion.

Die Frage war klar gestellt: Ist die Bibel wahr und somit Gottes Wort, oder ist sie falsch und besitzt lediglich Altertumswert? Die Frage wurde klar beantwortet: Prophezeiungen von solcher Exaktheit, die aufgrund der Septuaginta und der Qumranrollen nachweislich vor der Geburt Christi geschrieben wurden, können kein Zufall mehr sein, keine Mythen, die auf menschlicher Überlegung und Intelligenz basieren.

Eine interessante Feststellung? Nein – eine sehr gefährliche Feststellung!

Der tote Gott wird auf einmal lebendig; dieser Gott, mit dem man sich nie beschäftigen wollte, den man für eine fixe Idee frommer Fanatiker hielt, entwickelt plötzlich eine fast peinliche Aufdringlichkeit.

Du wirst nun versuchen, diese Aufdringlichkeit abzuschütteln und sagen: „Aber es gibt ja in der Bibel noch so viele andere Widersprüche.“ Du wirst dich dann langsam beruhigen; mit der Zeit verblassen all diese unangenehmen Fragen, und man wird zuletzt über seine eigene Naivität lächeln.

Oder du machst es anders und nimmst die Herausforderung ernst. Auch dann wirst du noch viele Fragen haben, wirst anfangs noch manche scheinbare Disharmonie sehen, bevor du langsam erkennst, daß der Fehler nicht bei diesem Buch liegt, sondern bei dir. Ähnlich wie in der Bibel existieren auch in der Naturwissenschaft viele offene Fragen und scheinbare Widersprüche. Doch auch ähnlich wie die Bibel gibt die Natur durch sich selbst den klaren Beweis, daß sie nicht sinnlos, sondern sinnvoll nach Gesetzen aufgebaut ist.

Anhand vieler eindeutiger Experimente sieht der Wissenschaftler die Richtigkeit der Naturgesetze, sieht somit jedoch auch, daß der Fehler mancher Mißverständnisse und scheinbarer Widersprüche bei Ihm liegt, nicht aber in der Natur. Wir haben in der Bibel die gleiche Situation; leider mit dem Unterschied, daß dies einige Theologen nicht einsehen wollen und in ihrer Selbstüberschätzung ihre eigene Unzulänglichkeit der Bibel zuschieben. Da die Theologen dies jedoch nicht nur gegenüber sich selbst zu verantworten haben, sondern gegenüber denen, welchen sie die Bibel als orientalische Lebensweisheiten „vorpredigen“, sind sie in keiner beneidenswerten Lage, da die Ähnlichkeit zu der Situation der Pharisäer, denen der Ausspruch Jesu in MATTHÄUS 23 gilt, wohl kaum zu verleugnen ist:

„“Wehe euch, Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Reich der Himmel zuschließet vor den Menschen. Ihr gehet nicht hinein, und die hinein wollen, lasset ihr nicht hineingehen“ „MATTHÄUS 23:13.

Letztlich jedoch ist auch dies keine Entschuldigung für dich. Die eingangs gestellte Frage ist an jeden von uns persönlich gerichtet: Ist Christus Gottes Sohn oder nicht? Die Beantwortung dieser Frage ist zu wichtig, als daß wir sie anderen Menschen überlassen dürfen.

Du wirst vielleicht denken, nun beginnt wohl auch hier der sentimentale Schlußakt jeder solchen Schrift, der in einem sich ständig steigernden Maße an Eindringlichkeit versucht, mich auf den richtigen Weg zu bringen. Du hast vielleicht recht; die Gefahr ist vorhanden. Doch warst du schon einmal wirklich verliebt und dann noch in der Lage, von diesem Jungen oder Mädchen sachlich zu reden oder zu schreiben? Du wirst diesen Vergleich lächerlich finden und sagen, daß du bis jetzt mit diesem Jesus herzlich wenig erfahren hast. Nun, bevor wir mit einem anderen Menschen Kontakt aufnehmen, haben wir mit ihm wohl immer herzlich wenig erfahren; die Frage ist dann nur, ob so ein Kontakt, wenn er zustande kommt und enger wird, zu der Erfüllung führt, wie wir sie suchen.

Wir haben uns mit zwei prophetischen Themen beschäftigt, „dem Leben Jesu“ und „der Rückführung der Israeliten“; zweimal mußten wir feststellen, daß diese Aussagen nicht von Menschen stammen konnten. Wir befaßten uns hierbei jedoch immer mit dem „Wie“, nie mit dem viel entscheidenderen „Warum“, das letztlich auch die Antwort gibt, wieso dieser Jesus so wichtig für uns ist. Lassen wir noch einmal eine prophetische Stelle sprechen:

„“Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt““ JESAJA 53:5.

Menschliche Beziehungen, und wenn sie anfänglich noch so tief und schön sind, können zerbrechen. Menschen sind fehlbar, und somit können letztlich die innersten Probleme jedes einzelnen von uns auch durch einen anderen Menschen nicht gelöst werden, da er eben dieselben Schwierigkeiten hat und in derselben Unfähigkeit wie wir auch seine eigenen Grenzen nicht überspringen kann. Diese Grenzen, die jedem einzelnen von uns gesetzt sind, liegen in seiner Unvollkommenheit, in seinen Fehlern oder – nennen wir es doch beim Namen – in seiner Sünde. Jeder ist von ihr behaftet, und keiner in der Lage, sie dem anderen wegzunehmen, außer dem Einen, Der sie überwunden hat – am Kreuz für uns alle – Jesus Christus.

Quelle

Die vergessenen Gemeindewachstumsprinzipien der ersten Gemeinde in Jerusalem

Das vergessene  – besucherunfreundliche – Gemeindewachstumsprinzip der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem

Helmut Mehringer

Als aber Ananias diese Worte hörte, fiel er hin und verschied. Und große Furcht kam über alle, die es hörten. …(seine Frau)… fiel aber sogleich zu seinen Füßen nieder und verschied. …und sie trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Mann. Und große Furcht kam über die ganze Versammlung und über alle, die dies hörten. (Apg 5:5.10-11; vgl. Mt 18:15-20)

Die Folge dieser Gemeindezucht – der Herr Jesus baut seine Gemeinde (Mt 16:18), indem der die wirklich erlösten Heiligen hinzutut  –  und die anderen fernhält:

  • (Apg 5:13)  Von den Übrigen aber wagte keiner, sich ihnen anzuschließen…
  • (Apg 5:14)  Aber umso mehr Glaubende wurden von dem Herrn hinzugetan, Scharen von Männern und auch Frauen…
  • (Apg 6:7)  Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger in Jerusalem mehrte sich sehr; und eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.
  • (Apg 2:47) …Der Herr aber tat täglich solche, die gerettet wurden, zur Gemeinde hinzu.

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Europa ist im Begriff zu sterben, es hat dreimal Nein zum Leben gesagt hat.

Europa hat ja zur Empfängnisverhütung durch die Pille gesagt. Europa hat ja zur massenhaften Abtreibung von Kindern gesagt. Europa stellt die homosexuelle Ehe, der echten Ehe gleich. Das hat Folgen. Heute haben in Deutschland 100 Eltern nur 64 Kinder und 44 Enkelkinder: das bedeutet, dass in einer Generation die deutsche Bevölkerung sich halbiert. Unser Nachbarstaat Niederlande verändert sich zum Todesstaat. In Holland soll die Tötung von Mitmenschen weiter ausgeweitet werden. In Zukunft soll jeder Beihilfe zum Selbstmord bekommen, der dies wünscht, auch wenn er nicht unheilbar krank ist. Und seit 2014 hat Belgien ein liberales Sterbehilfegesetz. Als einziges Land weltweit könnten auch unheilbar kranke Kinder und Jugendliche durch aktive Sterbehilfe getötet werden. Was kommt als Nächstes? Das Töten von Behinderten?

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„Atheistisch und lesbisch – dann landete ich in einem Gottesdienst“

Gott greift in das Leben einer lesbischen jungen Frau ein:

„Mitte Januar 2015 saß ich im Flugzeug von Berlin nach Stuttgart und war unterwegs zu meinem besten Freund Maik. Ich saß neben zwei Jugendlichen und wir kamen ins Gespräch. Die beiden wollten in Stuttgart ein Konzert besuchen, irgendetwas mit „holy“. Der junge Mann erzählte, er wolle Prediger werden. Ich war neugierig, weil die beiden so jung waren und so fest verwurzelt und begeistert. Ich dachte: Das glaub ich dir sogar, dass du Pastor wirst, cool! Ich selbst war atheistisch, lesbisch und voller Vorurteile gegen Kirche und Glauben. Aber ich dachte mir: Wenn die so offen erzählen, dann ist das jetzt eine Chance, neugierig zu sein. Wir waren uns sympathisch, tauschten Handynummern aus und blieben in Kontakt.Dann kriselte es auf meiner Arbeit. Kurz darauf verließ mich die Lebensgefährtin, mit der ich glaubte, eine Zukunft aufzubauen. In dem ganzen Hickhack dachte ich an Leon aus dem Flugzeug und fragte ihn per SMS: „Sag mal, wie geht ihr Christen mit Lebenskrisen um?“ Er antwortete mit einem Bibelvers: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“ (Römer 10,13). Ich bekam den Vers am 23. April 2015 mitten in der Nacht und verstand ihn nicht. Am nächsten Morgen saß ich in der S-Bahn, las den Vers wieder und fing wie aus dem Nichts an zu heulen. Ich hatte keine Ahnung, wieso. Als ich Leon davon erzählte, lud er mich für den Abend in seine Gemeinde zum Jugendgottesdienst ein. Nun hatte ich keine nette Woche gehabt. Nach der Arbeit war ich todmüde und wollte nach Hause. Ich hätte die Ringbahn nach Norden nehmen müssen, erwischte aber die falsche Bahn und merkte zu spät: Ich bin im Süden. Da dachte ich: Gut, dann kann ich auch gleich in die Gemeinde gehen. Dann war ich da. In einer Kirche. Als Atheistin, lesbisch und mit regenbogenfarbenen Haaren. Komischerweise haben die Leute mich herzlich aufgenommen. Dann ging es los mit der Andacht, und ich saß anderthalb Stunden in diesem Jugendgottesdienst und weinte – und das, obwohl ich keine Heulsuse bin! Das Andachtsthema packte mich: Es ging darum, dass Jesus unser Leben anführt. Wenn wir ihm hinterhergehen, können wir auch eine tiefe Schlucht überqueren. So fühlte sich mein Leben gerade an: Als ob ich vor einem tiefen Abgrund stehe und nicht weiter kann. Das war für mich genug Input, und ich fuhr relativ zeitig nach Hause. Als ich im Bett lag, dachte ich: Jetzt will ich wissen, was ein richtiger Gottesdienst ist! Von meiner Wohnung zur Gemeinde dauerte es eine Stunde, so saß ich am Sonntag um neun Uhr in der Bahn und fuhr zum Gottesdienst. Und wieder heulte ich anderthalb Stunden durch. Ich hatte das Gefühl, als ob ganze Gebirgsketten von meinem Herzen fallen. Es war so erleichternd und befreiend, als ob Ketten gesprengt würden. Nach dem Gottesdienst kam einer der Jugendleiter auf mich zu und fragte, wie ich mich fühlte. Ich erzählte ihm von diesem befreienden Gefühl und auch, dass ich nicht viel vom Glauben wusste. „Willst du mehr darüber wissen?“, fragte er. „Ja“, meinte ich. Dann standen wir vor dem Regal in der Bücherstube und ich durfte mir eine Bibel aussuchen. In sechs Wochen hatte ich das Neue Testament von vorne bis hinten durchgelesen. Ich war dermaßen gepackt! Jedes Wochenende ging ich in den Gottesdienst. Ich wusste: Da bin ich richtig, danach habe ich gesucht. Ich erlebte Gott als Vater und Jesus, der sagte: „In dir schwachem Wesen zeige ich meine Stärke und trage dich über deine Schluchten hinweg.“ Ich wusste nicht, wie Beten geht. Aber ich habe Jesu Gegenwart gespürt, er war da. Irgendwann las ich in der Bibel davon, dass man eine Öllampe nicht abdeckt, weil sie den Raum erhellen soll. In der Nacht lag ich wach im Bett und hatte immer wieder die Wörter „Licht“ und „Lampe“ im Kopf. Auf einmal hatte ich das Gefühl, mein Inneres wie eine beleuchtete Höhle zu sehen. Ich sah alle schattigen Stellen. Aller Unrat, aller Schmutz, den ich in meinem Leben angesammelt hatte, wurde mir gezeigt. Ich verstand zum ersten Mal: Es gab viele Gründe in meiner Vergangenheit, warum ich lesbisch geworden war. Mir wurde klar, dass ich Männer nicht in meiner Nähe mochte, weil ich sie immer mit Alkohol in Verbindung gebracht hatte. Wer will schon was mit aggressiven Schlägertypen anfangen – also habe ich mich nach dem Weiblichen gesehnt. Ich dachte: Okay, wenn ich das jetzt verstanden habe, dann muss ich das so nicht weiter haben! Ich fragte Gott: „Was willst du von mir? Soll ich auf Männersuche gehen?“ Da kam mir Maik, mein bester Freund, in den Sinn. Ich sagte: „Vergiss es, Gott! Maik ist ein noch schlimmerer Atheist, als ich es war. Ich nehme ihn nur, wenn er Christ wird.“ Allerdings hielt ich das für unmöglich.  Ende Mai war ich wieder in Stuttgart. Maik und ich planten eine nebenberufliche Tätigkeit, dazu gab es ein Firmen-Event. Dort lernte Maik Freunde von mir kennen, die Christen waren. Gott hatte sie als Ehepaar zueinander geführt. Maik war von ihrer Geschichte beeindruckt. Er wusste, was bei mir passiert war – aber nichts von meinem Gebet, das ihn betraf. Aber dann geschah etwas Merkwürdiges. Wir saßen in einer Weiterbildung, und auf einmal kriegte ich das Heulen. Dann hing ich Maik um den Hals und sagte: „Du wirst mein Mann und der Vater meiner Kinder!“ Er antwortete: „Ja.“

Danach erzählte er mir, dass er sich nach dem Gespräch mit meinen Freunden auf Gott eingelassen und gesagt habe: „Wenn es dich gibt, dann schenk mir doch eine Frau an meine Seite!“ Zwei Tage später suchten wir Verlobungsringe aus. Im November heirateten wir standesamtlich und Maik zog zu mir. Beide ließen wir uns 2015 taufen, und im Mai 2016 haben wir kirchlich geheiratet.

Die Regenbogenfarben haben für mich nun eine neue Bedeutung: Gott besiegelt seinen Bund mit uns Menschen. Als Maik und ich unseren Ehebund schlossen, prägten deshalb auch die bunten Farben das Bild.

Mein Leben lang musste ich schnelle, gut fundierte Entscheidungen treffen. An dem Tag, an dem ich erkannte, es gibt Gott, den Vater, Jesus und den Heiligen Geist, da habe ich gesagt: „Jesus, nimm mein Leben und mach was draus! Egal, was du mir sagst, ich werde es tun.“ So habe ich Jesus mein Wort gegeben. Ich dachte: Wenn du Gott bist, dann gebe ich dir alles, was ich habe. Er hat so eindrucksvoll zu mir gesprochen, klar und deutlich. Er hat mir alles gezeigt und erklärt, ich habe es verstanden, und deshalb konnte ich folgen. Nur darum konnte ich das alles in dieser Geschwindigkeit machen.“  http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/atheistisch-und-lesbisch-dann-landete-ich-in-einem-gottesdienst-98022/

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